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CDU Hessen

Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Mentoring Hessen“ fördert Karrieren von Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft (Mi, 18 Okt 2017)
Im Verbundprojekt „Mentoring Hessen“ schließen sich Hessens Hochschulen zusammen, um die Karrieren von Studentinnen, Wissenschaftlerinnen und weiblichen Führungskräftenachwuchs weiter zu fördern. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat die Implementierung des Projekts mit rund 67.000 Euro unterstützt. Noch bessere Förderung weiblicher Talente Wissenschaftsminister Boris Rhein: „Deutlich weniger Frauen als Männer entscheiden sich für eine Karriere in der Wissenschaft oder hohen Positionen in der Wirtschaft. Das Verbundprojekt ,Mentoring Hessen‘ ist ein wichtiger Schritt hin zu einer noch besseren Förderung weiblicher Talente an den hessischen Hochschulen, den wir gern unterstützen.“ Bisher existierten an den Hochschulen die drei gemeinsamen Mentoring-Programme MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik, SciMento und ProProfessur. „Mentoring Hessen“ führt sie nun unter einer Dachmarke zusammen. Bundesweit einmaliges Fördersystem Damit verfügt Hessen über ein bundesweit einmaliges, aufeinander abgestimmtes und flexibles Fördersystem für Studentinnen, Wissenschaftlerinnen und den weiblichen Führungskräftenachwuchs. Die fünf hessischen Universitäten, die fünf Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sowie die Hochschule Geisenheim University haben hierzu einen Kooperationsvertrag unterzeichnet, mit dem das Programm für zunächst fünf Jahre gesichert ist. Neben einer Eins-zu-eins-Betreuung durch eine Mentorin oder einen Mentor und der Unterstützung in der Peer-Gruppe gehören Workshops zu Themen wie Führungskompetenz und Berufungsverfahren, Netzwerk-Treffen und Karrierekonferenzen zu den Förderangeboten von „Mentoring Hessen“. Engagement für Frauenförderung geht weiter „Unser Engagement für die Förderung von Frauen geht noch weiter: Im aktuellen Hochschulpakt sowie in die mit den Hochschulen geschlossenen Zielvereinbarungen haben wir gesonderte Vereinbarungen zur Gleichstellungsförderung aufgenommen. So verbessern wir weiter die Chancengleichheit. Ebenso honorieren wir die entsprechenden Erfolge an den Hochschulen mit einer erhöhten Budgetierung, zum Beispiel für Absolventinnen und Promotionen von Frauen in MINT-Fächern“, so Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.
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Europaministerin Lucia Puttrich: Frankfurt ist der natürliche Standort für die EBA (Di, 17 Okt 2017)
Aus Sicht der hessischen Europaministerin Lucia Puttrich sprechen ausgezeichnete Sachargumente dafür, dass Frankfurt der künftige Standort der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) wird. „Frankfurt ist der bedeutendste Finanzplatz auf dem europäischen Kontinent. Hier spielt die Musik, wenn es um Finanzen geht, und deshalb ist Frankfurt der natürliche Standort der Bankenaufsicht“, sagte Puttrich am Dienstag in Wiesbaden. Frankfurt erfülle alle Anforderungen der Europäischen Union, stehe aber im harten Wettbewerb mit sieben anderen Bewerbern - darunter Wien, Dublin und Paris. Gut, effizient, schnell und reibungslos arbeiten Frankfurt und der Großraum Rhein Main biete alles, was eine internationale Behörde brauche, um nach einer möglichen Verlagerung gut, effizient, schnell und reibungslos zu arbeiten, sagte Puttrich weiter. Durch die Ansiedlung der wesentlich größeren Europäischen Zentralbank und der Europäischen Aufsicht für das Versicherungswesen (EIOPA) gebe es entsprechende Erfahrungen. Die EBA könne zum Beispiel sofort in den Westhafen Tower in Frankfurt ziehen, in dem schon die EIOPA untergebracht sei. „Alle Mitgliedstaaten müssen daran interessiert sein, dass der Umzug klappt und die EBA danach sofort funktioniert“, betont die Europaministerin. Sie erwartet zugleich, dass bei der Standortentscheidung, die am 20. November fallen soll, neben den sachlichen Kriterien politische Überlegungen eine Rolle spielen werden. Zudem könnten die Mitgliedstaaten in dem mehrstufigen und geheimen Verfahren ihre Stimme anfangs gewichten, also drei, zwei oder einen Punkt abgeben. Auch die Entscheidung über den Standort der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) werde eine Rolle spielen, denn das Land, das dort erfolgreich sei, scheidet bei der Bewerbung um die EBA aus. Die Bundesrepublik Deutschland bewirbt sich mit Frankfurt und Bonn um beide Agenturen, die Bundesregierung hat bislang keine Priorisierung der Bewerbungen abgegeben. Konkretisierungen in einzelnen Punkten gefordert In einer Bewertung hatte die Europäische Kommission am 30. September bei allen Bewerbungen Konkretisierungen in einzelnen Punkten gefordert. Bei der deutschen EBA-Bewerbung war zum Beispiel darauf hingewiesen worden, dass keine konkreten Flugverbindungen in die europäischen Hauptstädte aufgelistet worden waren. „Das wäre dann ein eigenes Buch mit dem Flugplan gewesen“, sagt Lucia Puttrich dazu. „Und dass es an einem internationalen Standort wie Frankfurt ausreichend Schulen, Kindergärten, Ärzte und andere Einrichtungen für die Mitarbeiter gibt, ist so selbstverständlich, dass man es eigentlich gar nicht extra betonen müsste.“ Die von anderen Bewerbern angebotene Übernahme von Mietkosten oder Umzugsleistungen sieht Puttrich kritisch: Auch bei früheren Ansiedlungen internationaler Organisationen habe es in Frankfurt solche Angebote nicht gegeben. „Wenn wir das zu Ende denken, bedeutet das außerdem, dass nicht der beste Standort gewinnt, sondern derjenige, wo am meisten gezahlt wird. Das ist nicht unsere Sicht der Dinge.“ An diesem Wochenende werden sich die Staats- und Regierungschefs bei ihrem Gipfeltreffen auch mit der Verlagerung der Agenturen aus London beschäftigen. „Wir werden die nächsten Wochen nutzen, um auf verschiedenen Ebenen weiter für Frankfurt zu werben“, sagt Lucia Puttrich. „Dabei sind wir froh für die Unterstützung durch den früheren Finanzminister Theo Waigel, dessen Expertise bei diesem Thema völlig unstrittig ist.“ Eine ausgezeichnete Lösung für die Europäische Union Wenn am 20. November die Entscheidung zugunsten von Frankfurt falle, sei das ein tolles Ergebnis für Deutschland, Hessen und die Region Rhein Main und eine ausgezeichnete Lösung für die Europäische Union. „Die EBA ist aber nicht das alleinige Ziel unserer Bemühungen“, betont die hessische Europaministerin. „Die hessischen Aktivitäten zielten von Anfang an darauf, Frankfurt und die Region als Standort für ausländische Banken, andere Fintech-Unternehmen und Realwirtschaft zu positionieren, die nach dem Brexit einen neuen Standort suchen. Das ist gelungen, und die gemeinsamen Initiativen der vergangenen Monate haben die Region in jedem Fall vorangebracht.“
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Europaministerin Lucia Puttrich: Unermüdlicher Einsatz für das Gemeinwohl (Di, 17 Okt 2017)
Lucia Puttrich, Hessens Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes beim Bund, hat am Dienstag das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Kurt Repp aus Echzell (Wetteraukreis) überreicht. Mit der Ehrung wird sein langjähriges Engagement in der Kommunalpolitik und darüber hinaus gewürdigt. „Unsere Gesellschaft lebt vom Miteinander und Füreinander. Menschen wie Kurt Repp sind durch ihren Einsatz Vorbilder für Andere“, sagte Lucia Puttrich bei der Feierstunde im Rathaus von Echzell. Gerade die Kommunalpolitik komme ohne Menschen nicht aus, die das Zusammenleben in einer Gemeinde aktiv und ehrenamtlich gestalten wollten. Zur Person: Kurt Repp ist gelernter Maurer und hat zunächst in dem Beruf und danach als Kraftfahrer gearbeitet. Bis zum Rentenalter war er mehr als zwanzig Jahre bei einer Bank in Frankfurt beschäftigt. Seit 1977 hat sich Repp kommunalpolitisch engagiert: In diesem Jahr wurde er erstmals in die Gemeindevertretung von Echzell gewählt. Diesem Gremium gehörte er bis 1981 und erneut von 1991 bis 2006 an. Danach war er Mitglied des Gemeindevorstands. Seit 1972 hat sich Kurt Repp als Beisitzer, Schriftführer und Kassierer im Vorstand des SPDOrtbezirks von Echzell-Bingenheim eingesetzt. Darüber hinaus war Kurt Repp in verschiedenen weiteren Vereinen ehrenamtlich aktiv: Dem Vorstand des VdK-Ortsverbandes Bingenheim gehörte er seit 1995 an, von 1998 bis 2014 als Vorsitzender. Für den VdK-Bezirksverband Gießen war er von 2002 bis 2010 als Revisor tätig, für den VdK-Kreisverband Büdingen von 2008 bis 2012 als Beisitzer im Vorstand. Im Gemischten Chor „Eintracht Bingenheim“ hat Kurt Repp über viele Jahre ebenfalls verschiedene Funktionen ausgeübt. Dabei hat er sich insbesondere dafür eingesetzt, den früheren Männerchor in einen gemischten Chor umzuwandeln. Von 2004 bis 2014 war Kurt Repp Ortsgerichtsschöffe im Ortsgericht Echzell. Sein vielfältiges Engagement ist im Jahr 2000 bereits durch den Ehrenbrief des Landes Hessen gewürdigt worden.
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